In der Natur... ...wird auch verpackt. Wie sonst könnten Samen und Erbgut optimal verbreitet werden?
  • Corona wirbelt auch den Studienalltag kräftig durcheinander . . .

    von Prof. Dr.-Ing. Ingo Sabotka 5. Mai 2020

    Coronabedingt müssen eingefahrene Gleise zunehmend verlassen werden. Die Form des Unterrichtens und Prüfens auch im Studiengang Verpackungstechnik verändert sich signifikant. Die bisherige Präsenzlehre ist virusübertragungsbedingt einer Online-Lehre gewichen. Das eröffnet einerseits Risiken (=Glas ist halb leer) aber andererseits auch Chancen (=Glas ist halb voll). Die Online-Lehre beispielsweise via hochschulinternem Jitsi-Meet ist sowohl für die Studierenden aber insbesondere auch für die Lehrenden neu und ist anfangs durchaus ungewohnt …. und ich muss sagen: auch ganz schön anstrengend.   Bei solchen digitalen Formaten fällt einmal mehr auf, dass sich die Studierenden als ‚digital Natives‘  ansatzweise leichter tun als die Lehrkörper*innen.

    Aber auch die Prüfungsformate unterwerfen sich dem Virus Corona hin in Richtung  Vier-Punkt-Null .  Bekannte Formen der Präsenzprüfung, bei welchen die Studierenden naturgemäß den informativen aber damit einhergehend zugleich leider auch viralen Kontakt zu ihren Banknachbarn und Banknachbarinnen besonders suchen, weichen anderen Prüfungsformen, wie bspw. Belegarbeiten zur Beleuchtung ganz bestimmter Verpackungsthemen im Zusammenhang mit dem Obertitel bzw. Leitthema der jeweiligen Lehrveranstaltung. Ob dies gut oder schlecht ist oder einfach nur  anders , wird die Zukunft weisen.

    Resümierend bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass das Wort meines früheren Vorgesetzten und einstigen Vorstands der ehem. IWKA Aktiengesellschaft Karlsruhe, Herrn Prof. Dr.-Ing. Axel Gerhardt,  aktueller ist denn je:  Nichts ist so beständig wie der Wandel.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen sowie auch mir selber: Bleiben Sie gesund & vor allem froh und munter . . .

    Ihr Professor Sabotka im Studiengang Verpackungstechnik